Ein Kind mehr

 Die Umstellung von keinem Kind zu einem, empfanden wir als gross- von einem zu zwei Kinder, ist der Alltag ähnlich aber die Gefühlswelt wird gefordert. Da kommt ein Gefühl wie Liebeskummer auf- ich vermisse in den ersten Tagen nach der Geburt, meine nun grosse Tochter. Sie macht nun viel mehr mit Papa da das Stillen und Erholen/Schlafen momentan mein Alltag ist-

Stillen kann er mir nicht abnhemen aber das Wickeln... aber je nach dem kann Papa keinen Urlaub nehmen.

Im Alltag gibt es immer wieder Situationen wo ich mir überlege- welche Reihenfolge und ich manchmal ein schlechtes Gewissen habe, weil ich das Gefühl habe, ich kann den Bedürfnissen nicht gleich gerecht werden. Manchmal einfach nur lachen und unrodnung beseitigen.

 

  • Baby weint hat hunger und die grosse fällt hin und weint auch- eine kleine Wunde am Kine.
  • Am Stillen, die Grosse geht in die Küche und klettert zur Besteckschublade und nimmt sich ein Messer raus.
  • Ich am duschen, gehe danach ins Schlafzimmer, die Grosse hat die kleine im Ehebett gewickelt- die Windel war gut gefüllt- der Inhalt ist nun auch auf dem Bett verteilt.
  • Ich mit Baby beim Stillen eingeschlafen- die grosse macht sich selber eine Schüssel mit Haferflocken und Wasser. (Sie konnte den Kühlschrank nich selber öffnen, darum hat sie auf Milch verzichtet) Küchenboden und Esstisch sind voller Flocken.
  • .... und vieles mehr was unser Alltag spannender macht ;-)

Obwohl ich mir bewusst immer wieder Zeit nehme, ist nun die grosse viel näher zum Papa gerückt- ja sie wurde vom "Mama-Kind" zum "Papa-Kind"

 

Und sie wurde grosse Schwester und hat mit viel Liebe, Geduld und Verständnis die neue Situation angenommen

 

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