Oxytocin

Für uns Hebammen sind diese Zusammenhänge, wie sich eine Geburt möglichst störungsfrei mit höchstmöglicher Oxytocin – und Endorphinausschüttung entwickeln kann, nicht neu. Oxytocin: bekannt als Bindungshormon, oft auch Liebeshormon genannt

 

Endorphine: wirken schmerzstillend und werden auch als körpereigenes Belohnungssystem bezeichnet.

 

Michel Odent, der bekannte französische Arzt und Geburtshelfer hat diese Zusammenhänge bereits im 2001 erschienenen Buch «Die «Wurzeln der Liebe» wunderschön beschrieben. Durch die Wehen, die ja wie Wellen kommen und gehen, wird die Oxytocinausschüttung optimal gefördert und ist dann kurz vor der Geburt am höchsten. Das Oxytocin wie die Endorphine werden während der Geburt ebenso aufs Baby übertragen und befinden sich dann auch in hoher Konzentration im Kolostrum, in der ersten Milch für das Baby. Auf diese Weise profitiert auch das Baby von der schmerzstillenden Wirkung und Bindung und Urvertrauen werden gefördert. Abgesehen von der Cervix (Gebärmutterhals, Muttermund) befinden sich auch auf der Haut ganz besonders im vorderen Brustbereich solche Rezeptoren, die diese Oxytocinausschüttung bewirken. Darum ist der nackte Bauch zu Bauch Kontakt für gegenseitige Bindung förderlich, ebenso für Papa mit Baby.

 

 

 

Wie gesagt, nichts neues – eigentlich nur eine Bestärkung für die  Wichtigkeit von Orten,  die Unterstützung und Begleitung für Frauen bieten, in einer Zeit wo soviel Verunsicherung durch die Flut an Möglichkeiten und Informationen geschieht.

 

 

 

Es ist mir eine Freude mein Berührtsein zu teilen, erfüllt kam ich von dem wunderbaren Tag mit den zwei Aerztinnen  zurück – wie nach einer gelungenen Geburt – dankbar für mein Wirken hier im Geburtshaus für all die Frauen, Babys , Familien !

 

Bernadette Albrecht

 

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